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Kreiselmähwerk TFL | Seitliche Arbeitsstellung | 100 cm
Das Mähwerk wird am Heckdreipunkt Kat.1 des Traktors montiert.Der Antrieb sollte über eine rechtsdrehende Zapfwelle mit 540 U/min erfolgen.Das mit 140 kg relativ leichte Gerät ist speziell für kleinere, leichtere Traktoren mit mindestens 14 PS geeignet. Das Mähwerk hat eine Arbeitsbreite von 100 cm.Das Kreiselmähwerk wird für den Betrieb seitlich geschwenkt, so dass es in Fahrtrichtung rechts neben den Traktor mäht.Für den Transport wird es zentral hinter dem Traktor mit einer Transportsicherung fixiert. Der Mäher ist mit zwei Mähtellern mit je 3 Klingen ausgestattet.Für den Betrieb sind zwei Gelenkwellen notwendig.Eine Welle (Getriebe zum Mähwerk) ist im Lieferumfang enthalten. Die Gelenkwelle vom Traktor zum Mähwerk können wir Ihnen optional anbieten. Kreiselmähwerk / Trommelmähwerk / Rotationsmähwerk für Traktoren ab 14 PS Motorleistung 2 Trommeln mit je 3 Messern 140 kg / 100 cm Arbeitsbreite stabiles Winkelgetriebe mit Stahlgehäuse Gelenkwelle vom Getriebe zum Mähwerk serienmäßig Gelenkwelle vom Traktor zum Getriebe optional erhältlich (mit Freilauf = 169,- Euro) Arbeitsstellung: seitlich rechts neben Traktor Transportstellung: ausgehoben zentral hinter dem Traktor für Dreipunkt-Anbaurahmen Kat.1 produziert in der EU
Heck-Kreiselmähwerke mit Seitenanbau für effiziente Futtergewinnung
Themenübersicht:Antriebstechnik | Kinematik & Schutz | Einsatzvorteile | Arbeitsanleitung
Kraftübertragung und Getriebeaufbau
Der Antrieb dieser Mähwerke erfolgt über die Heckzapfwelle. Ein massives Winkelgetriebe leitet die Kraft auf den seitlichen Riemenantrieb um. Mehrfach-Keilriemen fangen Lastspitzen beim Anlaufen der Trommeln ab. Das schont die Zapfwellenkupplung des Traktors. Die Trommeln selbst laufen in einem dauergeschmierten Ölbadgetriebe. Das sorgt für minimale Reibungsverluste und eine lange Lebensdauer der Zahnradsätze. Robuste Bauweise ist hier die Grundvoraussetzung für den Dauereinsatz.
Kinematik und mechanische Absicherung
Die seitliche Aufhängung ermöglicht das Mähen außerhalb der Traktorspur. Das verhindert das Niederfahren des Grases vor dem Schnitt. Ein stabiler Schwenkarm führt den Mähkörper. Eine mechanische Abreißsicherung ist fester Bestandteil der Konstruktion. Bei Kontakt mit einem massiven Hindernis löst die Klinke aus. Der Mähkörper schwenkt nach hinten weg. Das minimiert das Risiko von Rahmenschäden bei Kollisionen im Gelände.
Optimale Flächenleistung durch Spurversatz
Durch den Seitenanbau kann der Fahrer die Arbeitsbreite voll ausnutzen. Die Sicht auf die Schnittkante ist deutlich besser als bei mittig angebauten Heckgeräten. Das Resultat ist ein sauberer Anschluss an die bereits gemähte Fläche ohne stehenbleibende Streifen. Die Messerrotoren erzeugen einen starken Luftstrom. Dieser richtet das Gras auf und sorgt für eine gleichmäßige Schwadbildung rechts hinter dem Gerät.
In 5 Schritten zum perfekten Arbeitsergebnis
Die korrekte Einstellung entscheidet über die Futterqualität und den Verschleiß des Geräts.
- Anbau prüfen: Die Unterlenker müssen so stabilisiert werden dass das Mähwerk kein seitliches Spiel hat.
- Höhe justieren: Stellen Sie die Schnitthöhe über den Oberlenker so ein dass die Gleitteller plan auf dem Boden aufliegen.
- Riemenspannung kontrollieren: Prüfen Sie die Spannung der Keilriemen um Schlupf unter Last zu vermeiden.
- Zapfwelle wählen: Starten Sie den Antrieb sanft bei niedriger Motordrehzahl und schalten Sie dann auf 540 U/min hoch.
- Fahrgeschwindigkeit anpassen: Wählen Sie das Tempo so dass der Durchsatz an den Trommeln einen sauberen Schwad ergibt.